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Kundenprojekte

Wir möchten auf dieser Seite aktuelle Kundenprojekte vorstellen, die helfen die Lebensbedingungen von Menschen weltweit zu verbessern. WINPACCS hilft diesen Projekten und den jeweiligen Verwaltungseinheiten, die administrativen Aufgaben effizient zu gestalten und sich auf die eigentliche Projektaufgabe zu konzentrieren.

Kenia: Hoffen auf Regen

Verbranntes Land. Hungernde Menschen, unterernährte Kinder, verendete Tiere. Kein fiktives Szenario, sondern Realität in weiten Teilen Kenias. Zunehmende Dürre, spärliche Regenzeiten, schlechte Ernteergebnisse - damit müssen die Einwohner des ostafrikanischen Landes schon lange leben. Doch so schlimm war es seit Jahrzehnten nicht: Für sechs bis zehn Millionen Kenianer ist das Trinkwasser knapp, vier Millionen können sich nicht mehr ausreichend ernähren und sind auf Hilfe angewiesen. Besonders hart trifft es Kleinbauern und Hirten im Land. Sie hatten sich von der letzten Dürre in 2006 noch nicht erholt.

Nach drei Jahren ohne nennenswerte Niederschläge sind nun selbst breite Flüsse ausgetrocknet. Aufgrund geringer Ernten sind die Preise für die knappen Lebensmittel stark gestiegen, das Grundnahrungsmittel Mais kostet vielerorts das Doppelte und ist damit für arme Familien unbezahlbar geworden. In einigen Gegenden sind über 20 Prozent der Kinder unter fünf Jahren akut unterernährt.

Auch für Tiere nimmt der Mangel an Wasser und Gras dramatische Formen an. In normalen Zeiten sind die Rinder das Kapital und der Stolz der Nomaden, vor allem der Massai. Etliche sind bereits verendet, die verbliebenen ein Anblick des Jammers. Verzweifelte Hirten treiben ihre abgemagerten Tiere sogar bis in die Vororte der Hauptstadt Nairobi, auf der Suche nach ein paar Grashalmen in den Straßengräben.

Vor allem im südkenianischen Distrikt Kajiado ist die Lage sehr kritisch. Die Hälfte der hier lebenden 520.000 Einwohner, die der Ethnie der Massai angehören, leidet unter chronischer Armut. Die Mangelernährung bei Kindern ist eine der höchsten in Kenia.

Hier, wie auch in den Distrikten Makueni und Mwingi, arbeitet die Welthungerhilfe schon seit Jahren erfolgreich mit der ortsansässigen Bevölkerung zusammen. Der Bau von Regenwasserfängen und -tanks an Schulen, Reparatur und Bau von Brunnen tragen dazu bei, künftige Trockenzeiten besser zu überstehen. Zisternen, die im Rahmen eines umfangreichen Projektes zum Sammeln von Regenwasser an Felsplateaus gebaut wurden, werden in der akuten Notsituation mit Hilfe von Tanklastwagen befüllt. So können die Menschen sich selbst und ihr Vieh am Leben erhalten, denn in den kommenden Wochen könnte sich die Lage noch verschärfen. Selbst wenn die nächsten Regenzeiten wieder normal ausfallen, wird es Jahre dauern, bis Bauern und Viehnomaden sich wieder aus eigener Kraft ernähren können.

Für ihre Mitarbeit beim Bau von weiteren Dämmen, Brunnen und Wassertanks erhalten die Bewohner Nahrungsmittel und etwas Geld, zur Überbrückung der Not. Nach Jahren wiederkehrender Dürre haben sie weder Vorräte noch Ersparnisse, auf die sie zurückgreifen könnten.

Alle Maßnahmen werden von Schulungen zum richtigen Umgang mit Trinkwasser und der Vermeidung von Krankheiten begleitet. Die Einwohner bilden Wasserkomitees, die für die gerechte Verteilung des Wassers und den Erhalt der Wasserstrukturen zuständig sind. Und hoffen darauf, dass es bald regnet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.welthungerhilfe.de/duerre-kenia-spenden.html .

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Die Welthungerhilfe hilft die Not während der Dürre zu lindern. weiterlesen